Sonntag, April 14

Rollenspieltagebucheintrag Teil 4



Anwesend:

Trias
Harkon
Furion
Dartan B.

Heute ist etwas schreckliches geschehen.
Der Tag fing noch ganz normal an.
Wir haben Trias zum Medikus begleitet, da er sich nicht wohl gefühlt hat.
Leichtes Fieber und so.
Die Diagnose des Medikus: Orkfieber.
Während der Medikus die Medizin für Trias gebraut hat, bin ich noch in den Phextempel gegangen um beim Listenreichen für Glück für unser Vorhaben zu beten. Es scheint als wären meine Gebete nicht erhört worden.
Wir haben uns dafür entschieden das Schloss der Gräfin aufzusuchen, da wir hörten, dass dort heute Nacht eingebrochen wurde.
Nach einigem Nachbohren beim Gesinde, konnten wir den Schuldigen festmachen: der Weinmeister war unzufrieden mit seinem Lohn. Weswegen er in der Nacht zuvor die Küche verwüstet hat und schon Tage/Wochen zuvor die fehlenden Silberpokale stahl.
Er bot uns an, uns ein Geheimnis zu verraten, wenn wir sein Vergehen für uns behalten würden.
Das käme auf das Geheimnis an, war unsere Antwort.
Nachdem er uns einen geheimen Zugang zu Kanalisation im Weinkeller gezeigt hat, ließen  wir Gnade vor Recht ergehen.
Ich zündete eine Fackel an und kletterte die Leiter hinunter. Nachdem es hinter mir 3 mal rumpelte, war auch der Rest der Gruppe endlich unten angekommen. Zum Glück nur mit leichten Blessuren.
Wir erkundeten die Kanalisation über mehrere Stunden hinweg als wir schließlich einen mit Wasser bedeckten Raum fanden. Wo etwas unter der Wasseroberfläche lauerte. Trias warf einen Stein in das Wasser. Sofort schoss eine horasische Riesenamöbe heraus und stürzte sich auf Trias. Sie umschloss ihn und fing an ihn zu verdauen. Wir anderen prügelten wie wahnsinnig auf die Amöbe ein um sie zu erledigen bevor sie Trias in Borons Hallen schicken konnte.
Leider erwischte Harkon Trias anstatt der Amöbe im Eifer des Gefechts.
Letzten Endes konnten wir unseren Freund nicht mehr retten und die Amöbe tötete ihn, in ihrer letzten Sekunde hier auf Dere (mit 1 LP).
Wir konnten dann noch einen Obdachlosen fangen, der die Amöbe als sein Haustier betrachtete und ihn dazu bringen uns die Kanalisation in Gänze zu beschreiben, welche sein zuhause war.
Danach blieb uns nur noch übrig Trias auf dem Boronsacker beerdigen zu lassen.
Die Inschrift auf seinem Grab lautet:

Ein Mann.
Ein Schwert.
Ein Auge.

Wir schworen uns aus dem Erlebten zu lernen:

- Gehe niemals krank aus dem Haus
- Trainiere das Klettern
- Werfe keine Steine in unbekannte Tümpel
- Lasse dich nicht von Ämoben umschliessen (am Besten von keinen Tieren irgendeiner Art)
- Lasse dich nicht von Kampfgefährten pieksen (die Dolche könnten vergiftet sein)

Mehr wenn ihr mich wiederlest. Ihr müsst unbedingt schauen wies weitergeht.

Euer
Dartan B.



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